Verkehrsstudie


Verkehrsuntersuchung
zur L 286
Ortsumgehung
Bergisch Gladbach / Refrath

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15 Gründe gegen eine Straße auf dem alten Bahndamm


Der kürzlich vorgelegte erste Teil der Umweltstudie zu einer Straße auf dem alten Bahndamm zwischen Bergisch Gladbach und Bensberg  präsentiert nichts wirklich Neues sondern bestätigt die altbekannte Hinderungsgründe, die gegen diese Trassenführung sprechen.

Aus 10 Gründen, die bisher gegen die Wahl der Trasse sprachen, sind aber 15 geworden. Der Vollständigkeit halber habe ich noch einmal alle 15 Gründe wieder gegeben. Sie sind in dieser Fülle erdrückend.

1.    Die Straße führt die Gladbacher Nutzer in eine falsche Richtung. Statt nach SW, d.h. in Richtung Köln führt sie nach SO, d.h. in Richtung Rösrath. Das bedeutet ca. 8 km Umweg nach Köln und somit bei 10.000 Fahrten pro Tag an 250 Tage ca. 10 Mio € Umwegkosten pro     Jahr.

2.    Die A4 in Bensberg ist (noch) zweispurig, kann also zusätzlichen Verkehr in den     Spitzenlastzeiten gar nicht mehr aufnehmen, muss also auf 4 km bis nach Refrath für ca. 28 Mio € erweitert werden.

3.    Die Verkehrsströme aus zwei Zentren, nämlich Bensberg und Gladbach, werden  gebündelt der A4 zugeführt. Permanente Staus sind so vorprogrammiert.

4.    Der mit ca. 20.000 Fahrzeugen am Tag höchstbelastete Ortsteil, nämlich Refrath, wird kaum entlastet. Dafür entsteht in Frankenforst ein neuer Ortsteil mit Spitzenbelastungen.

5.    Ein Tunnel entlang der Bahndammtrasse ist aufgrund geologischer Probleme (Fels steht hoch an; Wasser drückt aus Felsspalten nach oben) unbezahlbar.

6.    Die Bahndammtrasse ist mitsamt Anbindung der "Querspange" mit ca. 5,5 km die längste und  somit teuerste Trasse (ca. 115 Mio € plus ca. 28 Mio € für die notwendige Verbreiterung der A4 von Kaule bis Refrath).

7.    Eine direkte Anbindung an die A 4 im Bereich BAST ist nach Auskunft der Bundesautobahnverwaltung schwierig. Die Trasse könnte also für immer an der Kölner Straße enden.

8.    Die Grenzwerte der Feinstaub- und Stickoxidbelastung entlang der A 4 in Frankenforst sind nach Auskunft der BAST heute schon überschritten. Selbst wenn man es wollte, könnte man schon deshalb keinen weiteren Verkehr auf die A 4 in Kaule leiten.

9.    Die geplante Linienführung SO-NW wird einen Abkürzungsverkehr zur Umfahrung des Autobahnkreuzes Köln-Ost von  Bensberg nach Leverkusen quer durch die Ortsteile Kaule, Frankenforst, Lückerath, Gronau, Hand, Paffrath und Schildgen erzeugen.  Wenn das Projekt unter dem Namen L 286 N geführt wird, verschleiert dieser Name, dass es in Wirklichkeit um die L 288 N geht.

10.    Alternativen wie der Schienengüterverkehr und der Schienenpersonenverkehr sind im digitalen Zeitalter billiger und effizienter als neue Straßen. Sie haben also Vorrang in einer nachhaltigen Verkehrsplanung. Die hohen Spritpreise zwingen ohnehin zu diesem Schritt. Genau dieser Schienenverkehr wird aber durch die Wahl der Bahndammtrasse für immer blockiert.

Die Umweltverträglichkeitsstudie, Teil 1, vom Dezember 2009 fügt weitere fünf Argumente unter der Überschrift "Raumwiderstände" der durchquerten Stadtgebiete hinzu:

11.    Große Wohngebiete entlang der Trasse werden massiv gestört.

12.    Besonders sensible Nutzungen wie zwei Schulen und ein Seniorenheim werden massiv gestört.

13.    Wesentliche Kernbereiche des zentralen Bergisch Gladbacher Naherholungsgebietes mitsamt dem zentralen Rad-Fußweges entlang des Bahndammes werden massiv gestört.

14.    Über lange Strecken wird eine fast 10 m hohe Mauer entstehen, die (den Charakter der Mauer zwischen Israel und Palästina hat und) die Stadt massiv zerschneiden wird.

15.    Die Trasse wird sehr wertvolle Naturräume zerstören bzw. zerschneiden, die zudem für die Luftgüte von großer Bedeutung sind.

Wenn behauptet wird, es sei nur eine vorläufige Studie für den internen Behördengebrauch, sollte wissen, was er damit bei seinen Zuhörern an Unverständnis auslöst. Diese Schutzbehauptung offenbart nur eines: Wie schwach die Argumente der Befürworter der Trasse angesichts der massiven Raumwiderstände sind. Nötig wäre ein sofortiges "reset", ein Neustart in der Verkehrspolitik der Stadt im Sinne einer nachhaltigen Lösung unserer Verkehrsprobleme.

G. Ziffus,  Fraktionsvorsitzender

 
 

Glosse


Im Nachklang der Sitzung des Hauptausschusses vom 09.10.2003, in der CDU und SPD ein neues Gutachten zur erneuten Untersuchung einer Straßentrasse auf dem Bahndamm zwischen Gronau und der Brüderstraße beschlossen, war ein anonymer Zuhörer Zeuge des folgenden Gespräches zwischen dem Redakteur Nie-Ken von der örtlichen Presse und seinem Chefredakteur:

„Herr Nie-Ken, was haben Sie zur Bahndammtrasse zu berichten ?“ „Ganz einfach zu beschreiben: 1997 war die CDU erst dafür, dann aber dagegen. Heute war sie wieder dafür. Die Bürgermeisterin erklärte allerdings im privaten Gespräch, sie wäre eher dafür, dass man dagegen sein solle, dafür zu sein.“
„Gab es Bedingungen von Seiten von CDU ?“  „Ja, drei: es darf nur nachts gebaut werden und unter der Erde, und der Tunnel muss in den Kellern der Firmen Krüger und Kenfenheuer beginnen, damit Liane Schneider und die wil-
den dreizehn Bürgerinitiativen ja nichts mitkriegen und bei der nächsten Wahl im September 2004 wieder wie im-mer CDU wählen.“ „ Und die anderen ?“
„Die SPD war 1997 vehement dagegen, jetzt aber dafür. Dem stemmte sich die FDP entgegen, die 1997 dafür, nun aber dagegen war. Die KID war dafür, dürfte sich aber im Konflikt mit Ausgaben zur Jugendförderung wieder dage-gen aussprechen.“ 
„Gab es sonst noch etwas Bemerkenswertes ?“ “Nun, die früheren Demokraten ´94 waren 1997 dafür, dann aber war die Mehrheit der SPD-Stammwähler dagegen, dass sie dafür waren. Nun gibt es sie im Rat nicht mehr, was sie den großen beiden Fraktionen vielleicht voraus haben.“ „Und die Grünen ?“ „Über die dürfen wir als FDP-orientiertes Blatt doch ohnehin nicht mehr berichten. Deshalb hab´ ich bei denen gar nicht mehr zugehört.“ „Herr Nie-Ken, Sie sehen so blass aus !“ „ Stimmt, aber ich wäre auf dem Weg in die Redaktion fast von einem LKW überfahren worden , der ganz schnell vom Rathaus weg wollte.“ „Wissen Sie, wer das war?“ „Nein. Das einzige, woran ich mich erinnern kann, ist, dass der LKW blau-gelb war, der Fahrer Willi hieß und dass er laut und fröhlich lachte.

 

Umweltverträglichkeitsstudie


L 286 Ortsumgehung
Bergisch Gladbach/ Refrath
Teil 1 - Raumanalyse

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Wird es doch Ernst mit der Straße auf dem Bahndamm ?


 

 

 Mitte Juni 2008 reiste eine Delegation der Stadtverwaltung unter der Führung des Bürgermeisters Klaus Orth(SPD) und des Baudezernenten Schmickler(CDU) zum NRW-Verkehrsminister Wittke nach Düsseldorf. Wie Klaus Orth nachher erklärte, wollte er das Projekt mit diesem Besuch anschieben.

NRW-Verkehrsminister Wittke erklärte, dass der Landesbetrieb Verkehr nun mit der Grundlagenentwicklung und den entsprechenden Verkehrsuntersuchungen begonnen hat.

Peter Baeumle-Courth, Fraktionsvorsitzender,
Günther Ziffus, stellv. Fraktionsvorsitzender.

10 Gründe gegen eine Straße auf dem Bahndamm

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Link der Bürgerinitiativen: www.rettet-unsere-stadt-im-gruenen.de

 

Wird es doch Ernst mit der Straße auf dem Bahndamm ?


Mitte Juni 2008 reiste eine Delegation der Stadtverwaltung unter der Führung des Bürgermeisters Klaus Orth(SPD) und des Baudezernenten Schmickler(CDU) zum NRW-Verkehrsminister Wittke nach Düsseldorf. Wie Klaus Orth nachher erklärte, wollte er das Projekt mit diesem Besuch anschieben.

NRW-Verkehrsminister Wittke erklärte, dass der Landesbetrieb Verkehr nun mit der Grundlagenentwicklung und den entsprechenden Verkehrsuntersuchungen begonnen hat.

Peter Baeumle-Courth, Fraktionsvorsitzender, Günther Ziffus, stellv. Fraktionsvorsitzender.

 

Antrag zur Prüfung der zu erwartenden Kosten des Baus einer Zufahrt zur A4 über den Bahndamm für den HA am 18.06.2009


(Hauptausschuss)

Sehr geehrter Herr Orth, 

wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung des Hauptausschusses vom 18.06.2009 zu setzen:

Antrag:
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, folgende Kostenkalkulation für den Bau einer Zufahrt von GL-Zentrum zur A4 über den alten Bahndamm Richtung Bensberg zu überprüfen:
1. Abschnitt: Bahnunterführung Tannenbergstraße incl. Anbindung an die Hermann-Löns- Straße, die Kalkstraße und die Mülheimer Straße:
Ca. 15 Mio €

2. Abschnitt: Kernstück zwischen Mülheimer Straße und Kölner Straße incl. Lärmschutz- wänden und Anbindung Refrather Weg, Querspange und Saaler Straße:
Ca. 20 Mio €

3. Abschnitt: "Querspange" zwischen Refrather Weg, Senefelder Straße, Bensberger Straße und Lerbacher Weg:  
Ca. 15 Mio €

4. Abschnitt: Kölner Straße (Unterführung mit Anbindung) bis A4 im Bereich Kaule incl. neuem Autobahnanschluss:
Ca. 15 Mio €

5. Abschnitt: Ausbau der A4 zwischen neuem Anschluss Kaule und dem Anschluss Refrath:
(4 km a 7 Mio € pro km): 
28 Mio €

Weiterhin: Fachgerechter Abbau und Entsorgung des stark mit Zinkschlacke belastetem Material des Bahndammes (3 km Damm von ca. 5 m Höhe und 10 m Breite: 150.000 m³ bei einer Dichte von ca. 2,5 t/m³. Also ca. 375.000 t belastetes Material bei Kosten von 100 € pro t):37,5 Mio €

Gesamtkosten: Ca. 130 Mio €


Begründung:

1. Es besteht ein Anspruch des Rates, bereits in einer frühen Planungsphase realistische und nicht ausschnitthaft geschönte Zahlen zu erhalten.
Dass alle 5 Abschnitte zwingend erforderlich sind, um den Verkehr aus GL störungsfrei Richtung Köln zu leiten, wird wohl niemand ernsthaft bezweifeln. Es ist aus volkswirtschaftlicher Sicht auch absolut unangemessen, Kosten anderer Kostenträger (Bund, Bahn) im Rahmen der Gesamtlösung einfach auszublenden.
Schließlich lassen sich nur unter Einbeziehung aller Kosten Alternativen realistisch und vor allem nachhaltig vergleichen.

2. Es wäre unangemessen, das Erlebnis des geheimnisvollen Zahlenwandels beim Tunnelbau in GL aus den 80-er Jahren erneut erleben zu müssen. Laut belegten Zahlen wurde der Bau dem Rat mit 5,4 Mio DM in einer frühen Phase angekündigt. Später wurden 13,5 Mio DM genannt, und die Endabrechnung landete bei 52 Mio DM. Dazwischen liegt - für Zahlenunkundege berechnet - der Faktor 10 !!!


Mit freundlichen Grüßen

................................................ ................................................................................
G. Ziffus, Verkehrssprecher Prof. Dr. Baeumle-Courth, Fraktionsvorsitzender

 

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"Der Grüne Treff"


Öffnungszeiten

Mo. 10-12 Uhr mit Thomas Trier:

Die. 10-13 Uhr KV Rhein-Berg

Mitt. 10-13 Uhr KV Rhein-Berg

Do.  10-12 Uhr mit Thomas Trier

und 16-18 Uhr KV Rhein-Berg

Frei. 10-13 Uhr KV Rhein-Berg

Bitte fragen sie in den Ferienzeiten nach den aktuellen Öffnungszeiten.

Telefon 02202/257874

FAX: 02202/257875

 

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Achtung ! Geänderte Öffnungszeiten in den Ferien.

Öffnungszeiten des Fraktionsbüros
19.07. 9:00-14:00
20.07. 9:00-14:00
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02.08. 9:00-14:00
03.08. 9:00-14:00
Das Fraktionsbüro ist in der Zeit vom 5. August bis zum 25.08. nicht beseetzt.

Fraktionsgeschäftsführerin: Katja Barthold

Telefonische Anfragen: 02202/ 142242
Anfragen per mail: katja.barthold(at)gruene-gl.de

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Grüne Qualifizierung


 

Die Ratsmitglieder der GRÜNEN


Renate Beisenherz-Galas
Jg. 1945, Studienrätin i.R.
Stellvertretende Bürgermeisterin


Günter Ziffus
Jg. 1949, Lehrer
Fraktionsvorstitzender


Edeltraut Schundau
Jg.1942 ehem. Lehrerin
Stellvert. Fraktionsvorsitzende

 

Prof. Dr. Peter Beaumle-Courth
Jg. 1960, Dozent


Anemie Scheerer
Jg. 1949, Lehrerin


Dr. Ulrich Steffens
Jg. 1955, Chemiker


Dirk Steinbüchel
Jg.1979 Beamter/Dipl.Verwaltungswirt/Jugendamt

 


Robert Schallen
Jg. 1979 Diplom-Biologe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Achtung: Wartungsarbeiten!

Von Freitag, den 3. September ab 16 Uhr bis Sonntag, den 5. finden Wartungsarbeiten statt. Interaktive Elemente wie Gästebuch, Kommentare, Forum, Wiki und Umfragen sind nicht funktionsfähig.

 

 
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