Bericht aus Berlin

Vor 75 Jahren wurde der Krieg in Europa beendet, Deutschland von der Naziherrschaft befreit und das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte beendet. 

Über 6 Millionen Juden wurden ermordet, aber auch Sinti und Roma, Homosexuelle, Behinderte, Andersdenkende und Widerstandskämpfer wurden getötet. Insgesamt sind dem 2. Weltkrieg weltweit mindestens 55 Millionen Menschen zum Opfer gefallen.

Auch heute noch ist der Antisemitismus nicht verschwunden. Allein im letzten Jahr sind über 1200 antisemitische Vorfälle erfasst worden. Im Zuge der Corona-Katastrophe wächst die Zahl der Verschwörungstheorien, denen auch immer wieder und immer mehr Juden zum Opfer fallen, digital aber auch real.

Faschismus und Rassismus haben Einzug gehalten in unsere Parlamente und versuchen, unsere demokratische Integrität zu untergraben. 

Die Zeitzeugen, Holocaust-Überlebende, die uns mahnen, werden weniger. Unsere Verpflichtung ist es, ihre Geschichte, ihre Erfahrungen, ihre Erinnerungen zu bewahren, laut zu werden gegen Antisemitismus, Rassismus, Faschismus, Diskriminierung und für eine offene Gesellschaft einzustehen.

Vom 10. – 13. März 2020 sind wir nach Berlin gefahren. Wir wurden von unserem Bundestagsabgeordneten Sven Lehmann im Rahmen einer Bundespresseamtsfahrt eingeladen. Auf dem Programm standen zahlreiche Gedenkstätten sowie Einrichtungen des Bundes.

In Berlin ist deutsche Geschichte so nah erfahrbar, wie in kaum einer anderen Stadt. Hauptaugenmerkt unserer Reise wurde gelegt auf die Geschichte des Nationalsozialismus und der ehemaligen DDR sowie dem aktuellen politischen Geschehen. Welche individuellen Eindrücke wir aus Berlin mitgebracht haben, wollen wir euch gerne erzählen.

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