Die GRÜNEN Bergisch Gladbach haben einen neuen Vorstand gewählt – auf ungewöhnlichem Weg

Corona verändert auch die Parteiarbeit. So mussten die GRÜNEN Bergisch Gladbach neue Wege finden, um ihre Vorstandswahl durchzuführen. Mitgliederversammlungen in Präsenz sind momentan nicht möglich und Personenwahlen digital nicht durchführbar. Die Lösung: eine digitale Mitgliederversammlung, bei der sich die Bewerber*innen für den Vorstand vorstellen konnten und eine anschließende, anderthalbwöchige Wahl per Brief bzw. persönlich in der Grünen Geschäftsstelle. Dieses Angebot wurde von den Mitgliedern gut angenommen: 34% der über 150 Mitglieder beteiligten sich an der Wahl. Und das mit einem eindeutigen Ergebnis: alle Bewerber*innen wurden mit großer Mehrheit in den Vorstand gewählt.

Die nächsten zwei Jahre wird Sascha Gajewski die Partei als Sprecher weiterhin nach außen vertreten. Jürgen Tischmacher wird als neuer Kassierer und Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand die Parteifinanzen verantworten. Annemie Scheerer, Johanna Satler, Susanne Paduch und David Kirch sorgen als Beisitzer*innen mit gleichem Stimmrecht dafür, die Aktivitäten zu stemmen, in der Parteibasis zu verankern und mit ihr im Dialog bleiben zu können.

Die Besetzung des neuen Vorstands spiegelt die Mitgliederstruktur der Partei gut wieder – so sind mit Annemie Scheerer die langjährigen Mitglieder vertreten, David Kirch ist die Stimme der Grünen Jugend und Johanna Satler zeigt, dass man bei den GRÜNEN auch als Neumitglied mitreden darf. Auch die Balance zwischen Erfahrung und neuen Impulsen ist ausgewogen: drei Mitglieder des neuen Vorstands waren auch im alten Vorstand vertreten, drei Mitglieder kommen neu dazu.

Der neue Vorstand bedankt sich im Namen aller Mitglieder bei den scheidenden Vorstandsmitgliedern Eva Gerhardus, Beate Rickes, Maik Außendorf und Helmut Schmidt für ihre Arbeit in den vergangenen zwei Jahren.

“Wir Grünen haben eine wachsende politische Bedeutung und damit gesellschaftliche Verantwortung für Bergisch Gladbach. Aufbauend auf die Leistungen der vorigen Vorstände  wollen wir dieser Bedeutung durch eine engagierte, über den Horizont des politischen Tagesgeschäfts hinausschauende Parteiarbeit Rechnung tragen”, sagt Sascha Gajewski.

Der einzige Wermutstropfen bei der Wahl: es gab keine Bewerbungen für den Posten der Sprecherin. “Durch unser starkes Ergebnis bei der Kommunalwahl konnten wir viele tolle, engagierte Frauen in den Rat bringen. Für ein zusätzliches Engagement auf Ebene der Parteiführung konnte zur Ortsmitgliederversammlung leider keine Parteifreundin gewonnen werden”, erklärt Jürgen Tischmacher. “Wir wollen deshalb die nächsten Monate dazu nutzen, interessierte Frauen besonders zu fördern und an die Vorstandsarbeit heranzuführen, sodass wir zuversichtlich sind, den Posten der Sprecherin schon bald erfolgreich besetzen zu können.”

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