
| Wahlbezirk | Refrath-Nord |
| Rolle in der Fraktion | Sachkundiger Bürger, Mitglied Fraktionsvorstand, Fachsprecher Sportpolitik |
| Ausschüsse | Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften (AFBL), Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport (ABKS), Ausschuss für Schule und Gebäudewirtschaft (ASG) |
| Gremien | Aufsichtsrat Bädergesellschaft mbH, Aufsichtsrat Bäderbetriebsgesellschaft mbH, Aufsichtsrat Schulbaugesellschftaft mbH |
| Geburtsjahr | 1962 |
| Beruf | Redakteur |
Mitmachen ist besser als Zuschauen. Mit dieser Überzeugung beteilige ich mich seit 2020 an der Kommunalpolitik in Bergisch Gladbach. Nach vielen Stationen im In- und Ausland, zuletzt in Hamburg, habe ich hier 2013 eine Heimat gefunden, erst in Bensberg, dann in Refrath.
Mit meiner Ehefrau habe ich drei Söhne (17-23 Jahre, Stand 2026); einer davon geht noch zur Schule. Auch deshalb zählt Schulpolitik zu den Themen, die mich beschäftigen. Als „Sachkundiger Bürger“ in drei Ausschüssen erlebe ich Lokalpolitik hier als meist ehrliche, seriöse Angelegenheit. In den Parteien vor Ort investieren engagierte Menschen viel Zeit, um gemeinsam Lösungen zu finden und die Stadt voranzubringen. Als sportpolitischer Sprecher der grünen Fraktion, als Beisitzer im Vorstand des Stadtsportverbands oder als Mitglied im Bürger- und Heimatverein Refrath versuche auch ich, etwas dazu beizutragen.
Jenseits unserer Stadtgrenzen zähle ich den globalen Rechtsruck, Kriege und den Klimawandel zu unseren Kernproblemen. Auch Migration ist eine Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Vielen macht sie Angst – für mich gehört sie einfach dazu: Die Bergleute im Ruhrgebiet, die Arbeiter bei Ford, die Busfahrerinnen, Wissenschaftler und Pflegekräfte, die unser Land am Laufen halten… Sie bereichern die Wirtschaft und die Gesellschaft und wir sollten mehr für ihre Integration tun. Ich selbst bin in England als Kind deutscher Migranten zur Welt gekommen, später nach Deutschland gezogen, dann noch einmal (nach Australien) aus- und wieder zurückgewandert. Auch meine Frau – sie kam als Spätaussiedlerin aus Polen – hat eine Migrationsgeschichte.
Als gelernter Journalist habe in meiner Laufbahn viel über Bildung, Technologie und Wirtschaft geschrieben, war zwei Jahrzehnte lang selbstständig und bin heute im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) angestellt. Dort wie in der Politik arbeite ich gerne mit Leuten zusammen, die sich für andere Menschen einsetzen – in der Familie, in der Nachbarschaft, im Verein oder im Stadtrat. Denn ohne Mitwirkung keine Demokratie. Und die ist noch immer das beste System, das ich kenne.