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Pressemitteilung von SPD und Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Bergisch Gladbach |
Der Rat der Stadt Bergisch Gladbach hat heute mit den Stimmen der SPD und der Grünen die Teilnahme am Förderprogramm des Bundes zur „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ beschlossen. Ziel ist es, mithilfe von Bundesmitteln die Renaturierung und Offenlegung der Strunde auf dem Zandersgelände in der Mitte von Bergisch Gladbach, zu finanzieren. Über das Bundesprogramm könnten 80% der Kosten – ca. 5,4 Mio. Euro – finanziert werden. Der verbleibende kommunale Eigenanteil soll dann mit Mitteln aus dem Sondervermögen sichergestellt werden.
Auf der Grundlage des Ratsbeschlusses wird die Stadt Bergisch Gladbach gegenüber dem Bund formal das städtische Interesse an einer Förderung bekunden. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages wählt voraussichtlich im 4. Quartal 2026 die Projekte aus, für die eine Förderung vorgesehen wird.
Andreas Ebert – stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Wir hoffen sehr, dass sich der Haushaltsausschuss des Bundes für eine Förderung unseres Projektes entscheidet. Die Freilegung der Strunde und ihre Erlebbarmachung ist ein wesentlicher Baustein für ein zukunftsgerichtetes, klimaresilientes und lebendiges Stadtquartier im Herzen von Bergisch Gladbach.“
„Mit der Offenlegung der Strunde gewinnt das Zandersgelände eine ganz neue Qualität und Identität. Eine erlebbare Auenlandschaft mitten in der Stadt und ein offener Fluss verleihen dem Areal eine besondere Atmosphäre und Aufenthaltsqualität. Davon profitiert auch der neue Gleispark, der durch die Nähe zum Wasser und die naturnahe Gestaltung noch attraktiver für Bürgerinnen und Bürger wird“, erklärt die grüne Fraktionsvorsitzende Theresia Meinhardt.
Klaus W. Waldschmidt – SPD-Fraktionsvorsitzender ergänzt: „Angesichts der knappen kommunalen Kassen ist jede finanzielle Unterstützung wichtig, damit Bergisch Gladbach seine Zukunft gestalten kann. Wir fordern die örtliche Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach auf, sich in Berlin für das Projekt einzusetzen und die Förderung nach Bergisch Gladbach zu holen.“